Überblick

Tag der offenen Tür

Caritas feierte 100. Geburtstag mit „Tag der offenen Tür“

So unterschiedlich wie die rund 38 Einrichtungen des Caritasverbandes für die Region Krefeld e.V., so verschieden waren auch die Angebote und der Zuspruch beim Tag der offenen Tür in allen Diensten und Angeboten am 4. September2016. Mehrere Gruppen ließen sich durch das geschichtsträchtige

Herr Liegener zeigt den Besuchern den fairKauf Secondhand-Laden

Hansa-Haus führen, lernten in dem verwinkelten Gebäude die Second-Hand-Läden der Caritas, den Fahrbaren Mittagstisch, den HausNotRuf, das Altenheim und die Kurzzeitpflege kennen. Viele bewunderten den großen Dachpark der benachbarten Seniorenresidenz Hanseanum. Trubel herrschte im Caritas-Fachdienst für Integration und Migration. Hier berichteten Geflüchtete von ihren Erfahrungen, konnte ein Integrationskurs besucht und ein wenig die eritreische Sprache Tigrinya erlernt werden. Unter dem Motto "Unsere Vielfalt" wurden farbenfrohe Bilder des "Bunten Ateliers" - einer internationalen Malgruppe des Fachdienstes - gezeigt.

Die Überraschungs-Caritas-Torte

Eine Flüchtlingsfamilie aus dem Irak überraschte die Caritas als Dankeschön für die Beratung und Unterstützung mit einer roten Geburtstagstorte mit Caritas-Logo.

 

Bunte Angebotspalette in allen Einrichtungen

Mitarnbeiter und Besucher präsentieren vor dem EIngang des Jugend- und Stadtteilhauses ein Banner zu den Generationenspielen

Welche Familie bastelt gemeinsam den besten Papierflieger und kann historische Ereignisse zeitlich richtig einordnen? Um solche und ähnliche Aufgaben ging es bei den Generationen-Spielen, die das Jugend- und Stadtteilhaus Schicksbaum zum Tag der offenen Tür anbot. Kinderschminken und weitere Kreativaktionen gab es in der Kita St. Antonius-Familienzentrum.

Eine Zeitreise durch die hauswirtschaftliche Versorgung in einem Seniorenheim unternahm das Marienheim am Johannesplatz. Alte Waschzuber, Henkelmänner und Kaffeemühlen waren zu sehen.

Mitarbeiter des Marienheims inmitten der Ausstellung zur Geshcihte der Hauswirtschaft

Im Altenheim St. Josef an der Tannenstraße gab es Infos über Hilfsprojekte bei Waffeln, Kaffee, Trödel und Klavierklängen. Im Uerdinger Kunigundenheim an der Heinrich-Theißen-Straße wurden u.a. Balance- und Gedächtnistraining vorgestellt. Die Tagespflege am Alten Deutschen Ring zeigte die Ausstellung "100 Jahre Leben" und bot ein Sprichwort-Bingo an. Der Saassenhof in Fischeln präsentierte Handarbeiten der Bewohner und lud zum Singkreis ein. Auch im Landhaus Maria Schutz gab es neben Kaffee und Kuchen ein Offenes Singen.

Nachbarn der Notschlafstelle an der Melanchthonstraße erkundigten sich, wie es dort aussieht und

Herr Gärtner zeigt Besuchern einen Raum mit Bett in der Notschlafstelle

konnten das Medi-Mobil oder Denti-vor Ort kennenlernen. Die Beratungsstelle für Alkohol- und Drogenfragen stellte an der Südstraße 43 ihre Arbeit vor und auch das Café Pause am Westwall hatte geöffnet. In direkter Nachbarschaft informierte das Freiwilligenzentrum am Westwall 97 über seine Angebote.

Über das Stadtgebiet verteilt befinden sich die Caritas-Pflegestationen. Auch sie luden an der Hubertusstraße 238, an der Kölner Straße 575, im St. Josefshospital an der Kurfürstenstraße 69 sowie in

Das Team der CPS Stadtmitte/Hüls bei einem Gruppenfoto vor einem Pavillon auf dem Parkplatz der Pflegestation

Meerbusch an der Krefelder Straße 1 zu einem Blick hinter die Kulissen und Informationen über die Angebote ein. In Meerbusch-Osterath befindet sich im gleichen Haus auch der dortige Fahrbare Mittagstisch. Musik bei Kaffee und Kuchen im Schatten der Burg Linn konnten die Besucher des Seniorenclubs "Em Cavenn" genießen. Hier fand auch die Caritas-Lotterie großes Interesse.

Der Tag der offenen Tür machte die Spannbreite der verschiedenen Caritas-Einrichtungen in der Region deutlich. "Wir freuen uns, dass viele Menschen unsere offenen Türen genutzt und sich informiert haben. Wir haben viele interessante Gespräch geführt", zog Caritas-Vorstand Hans-Georg Liegener eine positive Bilanz. Der Tag der offenen Tür werde sicher noch nachwirken, denn manche Besucher hätten sich konkret für einige Angebote interessiert oder auch eine Bewerbung als Mitarbeiter eingereicht.