Flüchtlinge

Flüchtlingsarbeit

Das Thema Flüchtlinge beschäftigt den Caritasverband für die Region Krefeld und Meerbusch sehr und er ist in vielfältigen Bereichen in der Flüchtlingsarbeit aktiv. Doch was genau tut die Caritas in der Region für Flüchtlinge?

Hier ein erster Überblick:

Als erstes wäre hier unsere Flüchtlingsberatung, eine seit Jahrzehnten bestehende professionelle Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Asylrecht, zu nennen.

Auch nutzen wir unsere Secondhand-Läden um ankommende Flüchtlinge mit den ersten und notwendigsten Dingen zu versorgen. Im engen Kontakt mit der Stadt Krefeld organisieren wir die vielen Anfragen von Krefeldern zu Sachspenden für Flüchtlinge.

Das Spendenkonto "Flüchtlinge in Krefeld" wird über die Caritas geführt. Ein Vergabeausschuss aus Vertretern vom Flüchtlingsrat, Katholikenrat und der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände entscheidet auf kurzem Weg über die Vergabe.

Viele private Initiativen, Kirchengemeinden und Unternehmen melden sich bei der Caritas. Sie haben eine Idee oder Fragen zu Unterstützungsmöglichkeiten, planen eine Aktion oder brauchen Informationen. Auch diese Fragen werden alle bei der Caritas beantwortet und gemeinsam wird überlegt, wann, was wie am besten gelingen kann. Seit Mitte September gibt es im Bereich Gemeinde- und Stadtteilarbeit mit Ilham Sittel-Eshabik eine neue Kollegin, die sich auch um das Thema "Flüchtlinge" kümmern wird.

Das Freiwilligenzentrum Krefeld bietet allen Interessierten eine Beratung zum ehrenamtlichen Engagement in der Flüchtlingsarbeit an, sowie die gezielte Vermittlung in Aufgaben.

Unsere Initiative youngcaritas hat ein Fahrradprojekt gemeinsam mit anderen Organisationen gestartet, um zum einen den Flüchtlingen eine größere Mobilität zu ermöglichen und zum anderen neue und gute Kontakte zu knüpfen.

Auch alle Caritas Einrichtungen stehen mit ihrem spezifischen Knowhow zur Verfügung. So versorgt z.B. die ambulante Pflege einen Flüchtling palliativ.

Im Februar werden 6 neue MitarbeiterInnen ihre Arbeit aufnehmen und das ehrenamtliche Engagement rund um sechs Flüchtlingsunterkünfte gemeinsam mit den städtischen Mitarbeitern koordinieren und nach Bedarf neue Angebote schaffen.

Preis für Studierende

Für besonderes wertorientiertes Handeln im Rahmen der christlich-abendländischen Kultur wird der Junior-Benediktpreis von Mönchengladbach an 17- bis 30-Jährige für verliehen. Dieses Jahr gewann das Integrationsprojekt "Trainieren für einen neuen Start" den ersten Platz. Hierbei handelt es sich um ein Projekt von 13 Chemiestudenten der Hochschule Niederrhein, die sich für eine Integration von Flüchtlingen in Sportvereine engagieren, damit sie so die deutsche Kultur und Sprache spielerisch kennen lernen.

Preis FH-Studierende

Die Studierenden luden Flüchtlinge und Sportvereine zu einem gemeinsamen Sportfest ein. Insgesamt nahmen acht Sportvereine und ca. 150 Flüchtlinge aller Altersgruppen und beider Geschlechter teil. Angeboten wurden die Sportarten Fußball, Basketball, Tischtennis, Feldhockey, Tennis, Leichtathletik, Karate und Ringen. Das Projekt fand unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Herrn Frank Meyer statt und wurde von der Caritas, dem Flüchtlingskoordinator und dem Stadtsportbund unterstützt. Das Sportfest stieß auf unerwartet starkes positives Feedback und wird im Rahmen einer Veranstaltung für schwimminteressierte Flüchtlinge weitergeführt.