Beratung

Flüchtlingsberatung

Eine erste Anlaufstelle für viele Flüchtlinge ist - nachdem sie ihre von der Stadt zugewiesene Unterkunft bezogen haben - der Fachdienst für Integration und Migration des Caritasverbandes. Vier Kolleginnen (Angelika Kleinschmidt, Emilia Kupferschmidt, Ilham Sittel-Essabik und Susanne Stenzel) arbeiten in der Flüchtlingsberatung. Über ihre Sprechstunden informiert die Zentrale im Hansa-Haus (Telefon: 02151 / 63 95 -0). Die Flüchtlingsberatung hilft weiter bei Fragen zu Asylverfahren, Aufenthaltsstatus, Familienzusammenführung, sozialen Leistungen und Rückkehr in die Heimat. Sie berät beim Umgang mit Behörden.

Die Kolleginnen vom Fachdienst sprechen Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch und Polnisch. Auch der Flüchtlingsrat (Milena Dreher-Curkovic) bietet im Hansa-Haus eine Beratung an. In der offenen Sprechstunde dienstags von 10:30 Uhr bis 13:00 Uhr geht es schwerpunktmäßig um psychosoziale Themen. Auf dem Flur des Fachdienstes in der ersten Etage des Hansa-Hauses halten sich immer viele Menschen auf, die auf die verschiedenen Sprechstunden warten. Inzwischen gibt es Ehrenamtler, die während der Wartezeit Kaffee, Tee und Wasser anbieten.

Die Flüchtlingsberatung setzt sich für Menschen ein, die politisch verfolgt sind, aus Kriegs- und Krisengebieten fliehen müssen oder nach der Genfer Flüchtlingskonvention Aufnahme in unserem Land haben, das sind:

  • Flüchtlinge im Asyl- und Widerrufsverfahren
  • Einen Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen aufgrund einer Härtefallregelung haben
  • Personen mit Duldungsstatus und ihre Familienangehörige


Frau Moreira-Genz bei der Beratung einer Migrantin