"Einmal durch Paris spazieren oder Zürich erkunden - mit einer VR-Brille ist das auch für Bewohnende in Pflegeheimen leicht möglich", erklärte Marius Wellmer, Digitalisierungsberater bei der contec GmbH und als TruDi-Trainer im Projekt "pulsnetz MuTiG" tätig - und lud die Mitarbeiten-den der Caritas direkt ein, die VR-Brillen selbst auszuprobieren. "TruDi" steht für "Truck der Digi-talisierung" und ist ein mobiler Showroom des Projekts "pulsnetz MuTiG" (weitere Infos: https://mutig.pulsnetz.de). Der Truck bringt digitale und assistive Technologien direkt in Einrich-tungen des Gesundheits- und Sozialwesens, so dass Mitarbeitende die Anwendungen vor Ort praktisch erproben können. An Bord des Ausstellungsfahrzeugs stehen über 100 verschiedene digitale und assistive Technologien zum Kennenlernen bereit. Dazu gehören unter anderem VR-Brillen mit virtuellen Ausflugsprogrammen, digitale Boards mit Spielen zur Förderung kognitiver und motorischer Fähigkeiten, therapeutische Klangkissen sowie digitale Anwendungen für die Sturzerkennung oder das Wundmanagement. "TruDi lädt dazu ein, neue Technologien ohne Be-rührungsängste zu testen und ihren möglichen Nutzen für den Arbeitsalltag unmittelbar zu erle-ben - also "einfach mal mutig sein und neue digitale Wege ausprobieren", ermunterte auch TruDi-Beraterin Sandra Collisi die Pflegefachkräfte und Tagungsteilnehmenden.
Freuten sich über den Besuch des Trucks der Digitalisierung in Krefeld (v.l.): Christian Krug (Geschäftsführung enthus), Caritas-Vorständin Dana Glöß, Barbara Lindstädt (Digitalisierung Caritas) und Dr. Dominik Englert (Geschäftsführung enthus).
"Wir freuen uns, dass in Zusammenarbeit mit der Caritas im Rahmen unserer enthus-Fachtagung für die Sozialwirtschaft auch dieser Truck mit vielen tollen Technologien nach Krefeld gekommen ist", sagte Christian Krug, Geschäftsführer der enthus Managed Service GmbH. Das IT-Unternehmen aus Süddeutschland betreut seit zwei Jahren die Caritas in Krefeld. Jetzt lud en-thus in den Räumen der Caritas Krefeld im Hansa-Haus zu einer überregionalen IT-Fachtagung für die Sozialwirtschaft ein. Die rund 30 Teilnehmenden hatten genauso wie viele Caritas-Mitar-beitende und Passanten die Gelegenheit, die neuen digitalen Angebote kennenzulernen, die TruDi mit an Bord hat. Dabei kamen die VR-Brillen und Tools zur Sturzsensorik besonders gut an. Auch die therapeutischen Klangkissen wurden gerne ausprobiert. "Auch ein Wohlfahrtsver-band, der 110 Jahre alt ist, wie die Caritas hier in Krefeld, darf und muss eine Strategie haben, die auf Zukunft und Modernisierung ausgerichtet ist", sagte Caritas-Vorständin Dana Glöß. "Am Ende geht es uns darum, die Technik so zu nutzen, dass mehr Zeit für die Menschen bleibt", so Dana Glöß weiter.